Strecke 77 (Hamm - Kassel)
in Vorbereitung
Strecke
78 (Kassel - Eisenach)
Die ursprüngliche
direkte Diagonalverbindung sollte vom "Kasseler Kreuz"
ausgehend den ausgedehnten Söhrewald queren; hier war 1939 ein
großes Überführungsbauwerk über einen Waldweg fertiggestellt
worden. Im Krieg von den Junkers-Werken als Lager verwendet,
fristet sie einsam im wunderschönen Wald unweit des
Fahrenbaches gelegen ein eher unbekanntes Dasein und wird als
Lager der Forstverwaltung genutzt:
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| Im Wald ein schönes
Bauwerk... |
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...fast eine
Burgruine |
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Typische
Steinverblendung |
Während die
Trompeten des alten, heutigen "Dreiecks Kassel-Süd"
(A7 / A44) mehr oder minder umgebaut oder ungenutzt
wurden/werden, lohnt ein Besuch des nahen Kreuzes Kassel-Mitte
(A7 / A49). Hier sollte die A49 mittels enger Kurve in eine örtliche
Schnellstraße übergehen, unter brutalstmöglicher
Zerschneidung des Ortes Lohfelden. Natürlich ist diese
Planung obsolet, wurde eine spiegelbildlich angeordnete kurvige
Verknüpfung zum Industriepark Kassel-Waldau in jüngster Zeit
nachgerüstet. Die Urplanung ist als Wiesenschneise
hervorragend zu erkennen:
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| Von A7 geplant... |
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...in den Ort
Lohfelden (je 2009) |
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Strecke
85 (Eisenach - Bamberg)
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| Einschnitt
bei Niederschmalkalden - nun B19-Umgehung geplant |
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Gewaltiges
Widerlager |
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| Flutungspfeiler bei
Todenwarth |
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| Ästhetik bei
Fambach (Bilder von 1996-1999) |
Urplanung Hannover - Hamburg:
Die gegenüber heutiger A7 westlichere
Trassenplanung hatte Ende der 1930er noch einen Baubeginn nach
sich gezogen; so finden sich bis heute einzelne Zeugnisse der
Bauruine. Das größte Bauwerk, die natursteinverkleideten
Widerlager der Autobahnbrücke über die Bahnstrecke Hope -
Schwarmstedt sind erst 1995 abgetragen worden! So muss man
doch sehr genau suchen, um wenigstens die schönen kleinen
Fließ-Brücken über Grindau und Große Beeke zu finden; sehr
hilfreich ist ein Navi gefüttert mit einer zuvor kalibrierten
Reichskarte mit dem präzise eingedruckten Trassenplan (zB
Wanderkarte Lüneburger Heide Südwest, Nieders.LVA Hannover
1950); selbst im Verbandsplan Großraum Hannover von 1967
(Grundlage neue TK100 !) ist die Trasse als
"Bodenstörung" eingezeichnet.
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| Keine Kunst -
Bauwerk ist exakt an eingez.Stelle |
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Teile der
Frontmauerverkleidung abgefallen, aber |
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innen sehr guter
Zustand, 70 Jahre nach Bau |
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| Inmitten weiter
Äcker, in Miniwäldchen das |
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Bauwerk
Grindau-Durchlass (Sep 07 nicht wasserführend) |
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Während der Durchlass der
Grindau nicht in Karten verzeichnet ist, zeigen die letzten
"klassischen" TK25 noch die Brückenreste an der
Großen Beeke. Das nördliche Bauwerk dient als Fundament
eines Jagdstandes, beim südlichen erkennt man die spitzwinklige
Kreuzung des Beeke-Grabens; sie wäre wohl rechtwinklig verlegt
worden. Auch hier guter Zustand:
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| Per alter Reichskarte
zum Reichsrelikt... |
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...im Wäldchen, das
auch Schutz bietet für... |
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...einen Jägerstand
auf RAB-Beton |
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| Große Beeke und
links das Durchlassbauwerk |
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...mit schöner
Verblendung |
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Auf dem Bauwerk, je
2008 |
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| Waldeinschnitt bei
Resse von Forststraße belegt - |
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- dies Folge eines
ehem.Baubeginns |
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Linktipp: Artikel auf lostplaces.de
Urplanung Koblenz -
Eifel
Für einen Reliktjäger Höhepunkt
seines "Wirkens" ist der Fund eines
Doppelrelikts. Darunter kann man zB ein Bauwerk verstehen,
das zwei brachliegende Verkehrswege verknüpft, meist eine Brücke.
Handelt es sich bei einem dieser Verkehrswege um einen
Reichsautobahnrest und ist dieser vor Internetzeiten wenig
bekannt gewesen, so spricht man von einem Toprelikt. Sind
die Relikte zudem einfach erreichbar (nahes Autobahnkreuz, zugängliche
Felder) ist das Glück perfekt. 2008 war dem
verkehrsrelikte-team ein solches vergönnt, als nahe Koblenz die
Reste der alten Reichsautobahn aufgesucht wurden. Sind die
Brückenwiderlager in Bubenheim bekannt (und täglich von
Tausenden Autofahrern passiert), so ist das Netz, respektive
Foren (hier: lostplaces.de) Schuld an der
"Wiederfindung" eines fast in Vergessenheit geratenen
großen Brückenrelikts - jener Brücke, die die geplante
Reichsautobahn Koblenz - Eifel über die Eisenbahnstrecke
Koblenz - Mayen führen sollte. Der Krieg führte auch
hier zur Baueinstellung, die Vernunft seit den 1960ern zu einer
Umplanung (und ortsferneren Trassierung) der heute als A48
bezeichneten Autobahn. Bei der eingleisigen, verwuchernden
Bahn handelt es sich um die 1918 eröffnete Verbindung Koblenz-Lützel
nach Mayen (Personenverkehr bis 1983), die im interessierenden
Abschnitt 2003 stillgelegt wurde. Sowohl eine
Reaktivierung als auch ein Radwegbau (Verlängerung des
bekannten tunnelreichen Hausener Segments) sind in weiterer
Planung. Zuvor jedoch ließen sich morbide Eindrücke
gewinnen; die Brücke, sichtlich in gutem Zustand, dient
vorrangig als Feldzufahrt, in einem Gebiet, das durch das nahe
Autobahnkreuz und die B258 ziemlich "umzingelt" ist.
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| Bubenheim: die mächtigen
Widerlager... |
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...als
Schreckenserinnerung einer Ortsautobahn |
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Feldweg verdächtig
breit - einst B258? |
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| Blick von RAB-Brücke
in Bahneinschnitt |
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Geländer eine
Bundessicherungsmaßnahme |
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Natursteinverblendung,
ganz klassisch |
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| Seit 2003 Gleise
unbefahren; oben selten ein Traktor |
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Kilometerstein
fotogen,... |
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...ebenso eine Nische |
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| Kurven und Rampen des
AK Koblenz, je 2008 |
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Erwähnte B258 scheint auch eine
kleine Verlegung hinter sich zu haben, ja es scheint eine alte
AS Rübenach (mit B258-Brücke) existiert zu haben - leider verfügt
das Team erst seit 2009 über flächendeckende Messtischblätter.
Hier aber nicht zu finden das dritte Brückenrelikt, das sich
bei Rübenach befinden soll - eine Nachsuche wird Klarheit
bringen...
Urplanung Nürnberg - Regensburg:
große Dammreste mit Durchlässen nö. Leinburg und
nw. Klingenhof (Fotos
2006:)
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| Lange
Wassergrabenbedeckung ohne vorg. Damm |
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mit schönen
gemauerten "Portalen" |
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| Hier der
östliche, vollständig bedeckte |
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Siehe hierzu Forumsbeiträge auf www.autobahn-online.de
Linktipp: Alles über
Autobahngeschichte und -zukunft auf www.autobahn-online.de